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Posts Tagged ‘Nennslingen’

Kiechla spießen

22 Feb

Hi,

vorgestern habe ich auf dem 70er von meinem Vater ein paar lustige Geschichten gehört. Eine davon war die langjährige Tradition des “Kiechla spießens”, die in der Nachkriegszeit anscheinend recht beliebt war. Kurz zur Erklärung: Ein Kiechla ist ein fränkisches Butterschmalzgebäck, welches vor allem in der Faschingszeit und zur Kirchweih gemacht wurde (siehe Foto). Hier gleich ein Rezeptvorschlag von www.historisches-franken.de:

Kniekiechla

(ca. 20 Stück)

  • 125 g Butter
  • 4 Eier
  • 1/2 l Milch
  • etwas Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Hefe
  • Mehl nach Bedarf
  • Butterschmalz zum Ausbacken
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Aus den Zutaten einen festen Hefeteig herstellen. Mit dem Löffel Portionen abstechen, flachdrücken und nochmal gehen lassen. Die Küchle übers frisch gewaschene Knie ziehen, so dass sie innen dünn werden und im Fett schwimmend goldbraun backen.
Gleich bestreuen.

Es waren genau solche Kiechla oder auch Küchle, die bei den jungen Burschen, neben den Madln im Dorf, recht beliebt waren. Und so hat man sich halt am Kirchweihmontag, nachdem der Treiber, ein Brauereibesitzer aus Nennslingen, in Kaldorf im Gasthaus war und ein paar Halbe oder Maßen spendiert hat, sich flugs in den nächsten Heuboden begeben um dort eine Heugabel oder etwas ähnliches zu besorgen. Damit bewaffnet ging man dann spät nachts, damit die Leute es nicht mitbekommen haben, zu den Häusern, in denen die schönen und hübschen Madln gewohnt haben. Dort hat man dann mit den Heugabeln so lange an den Fenstern geknarzt, welches übrigens einen erschaudernden Ton von sich gibt, bis die Dame das Fenster geöffnet hat und ein paar Kiechla auf die Heugabel aufgespießt hat, die die Mutter oder sie selbst am Vortag gebraten haben. Manch eine wäre sehr beleidigt gewesen, wenn man sie vergessen hätte, hat man mir gesagt. Und wieder andere haben verfaulte Äpfel auf die Gabel gesteckt, wenn sie den unteren Knarzer nicht gemocht haben oder gar einen Eimer mit eiskaltem Wasser hinuntergeschüttet….

Und die Moral von der Geschicht’,
Kiechla und Heigabln san an Kirchweih Pflicht! :-)


 
 

KLJB Geocaching

02 Mai

Hi,

heut war GPS-Schatzsuche im Altmühltal angesagt.
Eins vorweg: Es war sehr cool!

Ausgestattet mit 5 GPS Navigatoren und 11 potentiellen Schatzkarten vom Meyer Thomas aus geocaching.com haben wir mit 2 Teams zu jeweils 3 bzw. 4 Leuten versucht alle Schätze zu heben.
Leider wurden wir schon beim ersten in Erkertshofen am Limesturm enttäuscht, denn da war an der beabsichtigten Stelle kein Schatz zu finden… Leider :-(
Dann haben wir uns getrennt. Das eine Team fuhr nach Nennslingen, das andere nach Bechtal. Beide Teams fanden dort den Schatz und haben sich mächtig gefreut. In Bechtl war dann noch ein weiterer Schatz verborgen, den man aber durch vereinte Suchkraft auch heben konnte. Hat richtig Spaß gemacht, obwohl wir echt lange gebraucht haben und an den unmöglichsten Stellen gesucht haben, denn Bechtl is halt einfache eine wunderschöne Gegend.

Danach haben wir einen kurzen Zwischenstopp beim Baumann in Titting eingelegt, um uns ein bisschen zu stärken. Und dann gings ab zum Höhepunkt des Tages, nämlich einen Geocache nahe Nennslingen. Der war ziemlich geil! An dieser Stelle geb ich euch nur noch den Link dazu und quote kurz die Erläuterung.

Ein Ort der gerade an einem heissen Sommertag erfrischt, und bei schlechter Witterung guten Schutz bietet. ACHTUNG: > Nur mit Taschenlampe mgl. > Die Koordinaten führen Euch zum Eingang des Labyrinthes – ab dann geht die Suche ohne Empfang weiter

Der Cache liegt tief verborgen im Inneren eines offenen Bierkellers. Der Keller wurde 1838 von Johann Georg Unsorg gebaut. Wegen der Umstellung von obergärigem auf das länger haltbare untergärige Bier enstehen im Weißenburger Land wärend des 18. und 19. Jahrhunderts viele solche Bierkeller.In den bis zu 25m langen Stollen wurden früher Bierfässer gelagert. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde der Keller stillgelegt,da es modernere Kühlmöglichkeiten gab. Die heimische Brauerei legte im Jahre 1941 ihren Betrieb nieder.
Zu Ehren der alten Braukunst solltet ihr (wenn ihr über 16 Jahre alt seid) nach dem Heben des Caches eine kühle fränkische Halbe zischen…

Dann haben wir noch zwei Caches nahe bzw. in Eichstätt gehoben. Einer am Figurenfeld und einen an der Willibaldsburg. Neben diesen beiden hat der Stahr Benedikt auch den Schatz in Nennslingen gefunden. Hier noch ein paar Bilder zur gut gelungenen KLJB Aktion.


 
 

Kirwa in Nennslingen

27 Aug


Hi, gestern war ich ziemlich betrunken in der Kirwa in Nennslingen. Zuerst Bierzelt Stimmung und dann ab in den Lehmeyer Saal. Da gefiels mir eigentlich recht gut. Es war dort wenigstens besser gefüllt als das Bierzelt! Ich konnte auch das erste mal richtig mit pogen weil ich nicht auf mein Monokel aufpassen musst. Das war sehr cool! Und ab gestern kann ich auch sagen, dass ich auf die Bild Zeitung gepisst hab.  BILDblog

 
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