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Der Berg ruft!

Hi,

letztens waren wir (Bene, Paddi und ich) im Berchtesgadener Land beim Bergsteigen. Zuerst zum Königssee und dort mit der Fähre nach St. Bartholomä. Geplant war eigentlich, dass wir ins Steinerne Meer wandern. Aber wie es der Zufall so will, haben wir auf dem Weg ein paar Passanten getroffen, die uns geraten haben nicht ins Ingolstädter Haus hinzugehen, weil es dort nichts zum Essen bzw. wir dort nicht übernachten können. Tja, dann sind wir halt zur nächst gelegenen gelaufen. Aber dort war schon alles reserviert und es war erst 15 Uhr Nachmittag. Also mussten wir wieder ganz hinunterlaufen zur Wimbachklamm. Als wir dort waren, haben wir den Watzmann dann in seiner vollen Pracht einmal umrundet.

Watzmannsage aus Wikipedia:

Häufig auf Fotos und Bildern abgebildet ist die Ansicht von Norden; von links nach rechts erscheinen die Watzmannfrau, die Kinder und der Große Watzmann (der aus den Hauptgipfeln besteht) als nebeneinander aufgereihte „Familie“. Der Sage nach wurde das Land einst vom grausamen König Waze oder Wazemann beherrscht, der mit seiner Frau und den Kindern Furcht und Schrecken verbreitete. Als er eine Bauernfamilie mit seinem Ross zerstampfte, fluchte die Bäuerin, dass Gott ihn und seine Familie zu Stein verwandeln solle. Danach tat sich die Erde auf, spuckte Feuer und verwandelte den König und seine Familie zu Stein. In manchen Sagen wird noch erzählt, dass der Königs- und Obersee durch das zusammengeflossene Blut der Königsfamilie entstanden sei

Familie Watzmann

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich etwas ruhigeres machen. Haben uns dann aber am Morgen als wir im Hotel aufgewacht sind dafür entschieden, doch eine Tour zu machen. Wir sind dann nach dem üppigen Frühstück zur Roßfeldstraße auf einem Parkplatz gefahren. Die Straße wurde damals im Dritten Reich gebaut. Von dort aus sind wir dann zum Purtschellerhaus gewandert. Das besondere bei diesem Haus ist, dass es zweigeteilt ist. Die eine Hälfte gehört zu Österreich und die andere zu Deutschland. Wir haben unser Bier in Österreich getrunken. 🙂 Mich würde echt interessieren, wie die das mit der Mehrwertsteuer machen, denn Österreich hat ja 20%, wir aber nur 19%. 🙂 Später haben wir dann noch probiert über den Hohen Göll zum Kehlsteinhaus zu wandern. Aber für diesen Weg waren wir nicht ganz gewappnet, denn er war unseres Erachtens sehr schwierig und steil, also sind wir kurzerhand wieder ein Stück hinunter und haben die schöne Aussicht genossen.

Geschichte vom Kehlsteinhaus via www.kehlsteinhaus.de:

Das Kehlsteinhaus war ein Projekt Martin Bormanns, das er im Namen der NSDAP Adolf Hitler zu dessen 50. Geburtstag schenkte. Hitler besuchte das Kehlsteinhaus allerdings äußerst selten. Die Bomben der Aliierten im Zweiten Weltkrieg trafen das Kehlsteinhaus nicht.
Dank des persönlichen Einsatzes des damaligen Landrats Jacob unterblieb auch die Sprengung des Hauses. Das Kehlsteinhaus ist daher heute noch in seiner ursprünglichen Form erhalten und wird seit 1952 als Berggasthaus durch private Pächter geführt.
Der bayrische Staat hat 1960, anläßlich der 150 jährigen Zugehörigkeit des Berchtesgadener Landes zu Bayern, den Besitz in eine Stiftung eingebracht.
Die Erträge fließen gemeinnützigen Zwecken zu.

Am Sonntag sind wir schon um 6 Uhr aufgestanden um den Hohen Göll von der Roßfeldstraße aus in der roten Morgendämmerung zu sehen. Leider hat das nicht so geklappt. dann zum krönenden Abschluss vom Parkplatz des Königssees (ca. 600 Hm) auf den Jenner (ca. 1890 Hm) gewandert und mit der Jennerbahn aufgrund meiner überstrapazierten Achillessehne wieder hinunter gefahren.

Fazit: Geil wars! Und nächstes Jahr mach'ma des wieder! 😀

Hier noch ein paar Eindrücke:

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